Living Lab für Mobilität kommt nach Erfurt

Bild: © Thomas Abé

Mit einem Zuschuss von 850 T€ kann das Thüringer Konsortium rund um das Fraunhofer IOSB-AST aus Ilmenau, die Bauhaus Universität Weimar und die Ilmenauer INNOMAN GmbH die Vision eines Reallabors für neue und nachhaltige Mobilitätskonzepte Wirklichkeit werden lassen. Ort des Geschehens soll das neu entwickelte Stadtquartier "Brühl" mit Anschluss an den neuen Hauptbahnhof als deutschlandweit taktgebenden ICE-Knoten werden.
 
Mit ihrem Konzept für die Entwicklung eines offenen, serviceorientierten IKT-Ökosystem zur cross-sektoralen und quartiersbezogenen Verknüpfung von Infrastrukturinformationen und dessen Umsetzung in einem Reallabor für Mobilitäts-, Logistik und Energiedienstleistungen in Erfurt setzten sich die Thüringer Innovatoren im „Innovationswettbewerb Künstlichen Intelligenz“ des Bundeswirtschaftsministeriums durch.
 
Gemeinsam mit Technologie- und Anwendungspartner soll in den nächsten 6 Monaten nicht nur die Roadmap für das Bauhaus.MobilityLab Erfurt sondern vor allem auch die Grundlage für weitere Forschungsmillionen aus Berlin gelegt werden. In einem Co-Creation-Prozess im Rahmen von drei Veranstaltungen Anfang Juni, Anfang Juli und Anfang August sollen neue Mobilitätskonzepte durch die Verbindung von Mobilitäts-, Verkehrs- und Energieinfrastruktur gemeinsam in Projektansätze für eine erfolgreiche Bewerbung für Phase 2 des Projektes entwickelt werden.
 
Agile Entwicklung durch erprobungsbasierte Forschung ist Leitbild und Anspruch des Projektes, denn die Entwicklungsergebnisse werden eins-zu-eins die Infrastruktur des Reallabors am Erfurter Brühl. Das ThCM unterstützt das Vorhaben durch seine Vernetzung und Managementkompetenz für einen Erfolg in Phase 2.